Implementierung Schutzkonzept

Man könnte meinen, mit der Erstellung des institutionellen Schutzkonzepts sei das Thema Prävention sexualisierter Gewalt abgehakt. Wird der Kreislauf von Erstellung, Implementierung und Evaluation jedoch ernstgenommen, beginnt jetzt der ganz wesentliche Teil der Umsetzung des Schutzkonzepts in den Alltag. Das bedeutet: Die im Schutzkonzept festgelegten Maßnahmen müssen umgesetzt und nachgehalten werden, das Schutzkonzept muss bekannt gemacht werden, Beschwerdemöglichkeiten müssen sich bewähren, Präventionsangebote müssen etabliert werden. Nur wenn das Schutzkonzept immer wieder zum Thema gemacht wird und die Menschen in der Institution es kennen, kann es auch seine Wirkung entfalten.

Für die Implementierung gibt es kein Patentrezept, da jede Institution unterschiedlich ist. Im Implementierungshandbuch der Stabsstelle Prävention und Intervention wird jedoch ein Leitfaden gegeben, wie die Implementierung gelingen kann und es werden vielfältige methodische Impulse bereitgestellt.

Implementierungshandbuch