Das Bild zeigt das Logo des Teams Aufarbeitung in der Stabsstelle Prävention. Als Grafik wird das Wort "Aufarbeitung" in verschiedenen Grau-schwarz-Tönen verwendet. Text insgesamt: "Aufarbeitung im Erzbistum Hamburg".
Das Bild zeigt einen kreisrunden Button mit roter Farbe. Text in weißen Buchstaben: Melden. Betroffen. Zusätzlich sind zwei Icon sichtbar: Telefonhörer und Briefumschlag für E-Mail.
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Irritierte Systeme

Indirekte Betroffenheit

Wenn vor Ort ein Verdachtsfall von sexualisierter Gewalt bekannt wird und Menschen mit dieser bislang unvorstellbaren Situation konfrontiert werden, zerbricht oft das Vertrauen in eine bisher sichere, verlässliche und kontrollierte Welt. Man spricht von einem „irritierten bzw. traumatisierten System“.

Konkret bedeutet das: Sexualisierte Gewalt hat stattgefunden; die Betroffenen sind zwar nicht direkt involviert, stehen den Tätern oder Beschuldigten jedoch so nah, dass auch eine indirekte Betroffenheit nicht ausbleibt.


Unterstützung erfahren

Dieses irritierte System – eine Gemeinde oder eine Einrichtung – soll frühestmöglich und niederschwellig Unterstützung erfahren. Praktisch bedeutet das eine differenzierte Arbeit in einem dynamischen, oft bereits stark eskalierten und verunsicherten System. Das Vorgehen ist individuell und richtet sich nach der konkreten Situation vor Ort. Es gibt keinen festen Handlungsplan. Ziel ist es, die Handlungs- und Arbeitsfähigkeit der Akteure vor Ort wiederherzustellen.


Bei Fragen rund um das Thema Irritierte Systeme, wenden Sie sich bitte an

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N. N.

Referentin für xxxxxxx

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